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Ein durchdachtes Benennungssystem ist der Schlüssel, damit Sie Ihre digitalisierten Erinnerungen auch Jahre später noch finden. Bevor Sie mit dem papierfotos digitalisieren beginnen, lohnt es sich, eine einheitliche Struktur festzulegen. Bewährt hat sich ein Schema, das mit dem Datum beginnt, gefolgt von einem kurzen Anlass und einer laufenden Nummer, etwa in der Form 1987-06-14_Geburtstag_Tante-Ida_003. Beginnen Sie das Datum stets mit der Jahreszahl in vier Ziffern, dann Monat und Tag – so sortieren Betriebssysteme und Bildverwaltungen die Dateien automatisch in die richtige zeitliche Reihenfolge. Wenn das genaue Datum unbekannt ist, können Sie auf Monat oder Jahr verkürzen und dies im Namen kenntlich machen. Vermeiden Sie Sonderzeichen wie Schrägstriche, Doppelpunkte oder Fragezeichen, da diese auf manchen Systemen Probleme verursachen; Unterstriche und Bindestriche sind dagegen unbedenklich.Achten Sie darauf, dass der Name den Inhalt in wenigen Worten beschreibt, ohne zu lang zu werden. Eine gute Faustregel sind höchstens sechs bis acht Wörter beziehungsweise rund sechzig Zeichen. Statt kryptischer Kürzel wie IMG_0457 sollten Ort, Personen oder Ereignis erkennbar sein, also etwa 1992-08_Urlaub-in-Dänemark_Strand oder 2001-12-24_Weihnachten_Familie-Müller. Vermeiden Sie Umlaute und scharfe S, wenn Sie die Dateien auch auf älteren Geräten oder in verschiedenen Programmen nutzen möchten; schreiben Sie stattdessen ae, oe, ue und ss. Wichtig ist außerdem, dass Sie ein einmal gewähltes Schema konsequent beibehalten. Legen Sie die Regeln schriftlich fest, bevor Sie mit dem papierfotos digitalisieren loslegen, damit auch spätere Nachträge einheitlich bleiben und nicht plötzlich ein anderes Muster entsteht.Denken Sie beim papierfotos digitalisieren außerdem an Rückseiten und Serien. Haben Sie Notizen, Namen oder Daten auf der Rückseite gefunden, übernehmen Sie diese Informationen direkt in den Dateinamen, statt sie nur im Kopf zu behalten. Bei zusammengehörigen Bildern einer Feier oder eines Ausflugs hilft eine fortlaufende Nummer am Ende, die Reihenfolge zu erhalten. Sortieren Sie die Dateien zusätzlich in Ordner nach Jahr oder Anlass, damit die Namensgebung nicht die gesamte Ordnungsarbeit allein tragen muss. Prüfen Sie nach dem Umbenennen stichprobenartig, ob alle Dateien lesbar und eindeutig sind, und fertigen Sie eine Sicherungskopie an, bevor Sie die Originaldateien löschen. So Ins-db , die verständlich, wiederauffindbar und dauerhaft nutzbar bleibt.